Mannheim ist die Stadt, in der die erste deutsche Freimaurerloge im frühen 18. Jahrhundert arbeitete. Auf solch reiche freimaurerische Tradition zurückblickend, wurde die Loge Kurpfalz als fünfte der mittlerweile sechs Mannheimer Logen im Jahre 1987 gegründet, das »Licht eingebracht«. Das Abzeichen der Loge, das jedem neuaufgenommenem Mitglied als
Zeichen der Zugehörigkeit feierlich verliehen wird, versinnbildlicht den symmetrischen
Grundriss Mannheims mit dem kurfürstlichen Schloss als Krone, zugleich
geziert von der Bruderkette, die ein »K« auf blauem Grunde umschließt,
das nicht allein für Kurpfalz, unsere Heimat, steht, sondern den
Zusammenfluss von Rhein, Neckar und Neckarkanal in Mannheim darstellt.
Die Gründer wünschten eine Loge zu schaffen, die mehr leistet, als der Geschichte bloß ehrendes Andenken zu bewahren, sondern tatkräftig das freimaurerische Ideal mit neuem Leben füllt und »freie Männer von gutem Ruf«, reinen Herzens und strebsamen Geistes, in enger Vertrautheit brüderlich zusammenführt.
Als jüngste Loge war die Kurpfalz denn bereits 1991 Gastgeberin des ersten Großlogentages im wiedervereinigten Deutschland, stellte acht Jahre in Folge den Distriktsmeister Baden-Württembergs und wurde zwei Jahre lang vom seinerzeit jüngsten Stuhlmeister Deutschlands geführt. Sie unterhält über auswärtige Brüder sowie durch umfangreiche Reisetätigkeit ihrer Mitglieder diplomatische Beziehungen zu Logen verschiedener Länder, darunter gewachsene Partnerschaften mit Frankreich, England und der Schweiz.
Die Loge ist Mitglied des Distrikts Baden-Württemberg der GROSSLOGE DER ALTEN FREIEN UND ANGENOMMENEN MAURER VON DEUTSCHLAND, die wiederum unter der Obödienz der VEREINIGTEN GROSSLOGEN VON DEUTSCHLAND – BRUDERSCHAFT DER FREIMAURER verfasst ist. Loge, Distrikt und Großloge verfügen jeweils über eigenständige Hierarchien, an deren Spitze respektive Meister vom Stuhl, Distriktsmeister und Großmeister stehen.
Bei ihren jeden Donnerstag Abend unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemäß internem Arbeitskalender stattfindenden Treffen bearbeitet die Loge die drei »blauen«, sogenannten Johannisgrade der Freimaurerei, die durch Tempelarbeiten, Instruktionen und die Anleitung eines Paten über die Jahre als vertiefende Erkenntnisstufen erworben und rituell vermittelt werden. Der Lehrling blickt in sich. Der Geselle blickt um sich. Der Meister blickt über sich.
Der Anspruch, gute Männer besser zu machen, geht dessen eingedenk einher mit einer strengen Prüfung der Suchenden, ernsthafter Arbeit an sich selbst, auf daß man sich – der Allegorie nach – dereinst in den »Tempel der Humanität« einfügen möge, um schließlich wahre Freundschaft unter gleichgesinnten Ungleichen zu stiften. Die Vielfalt der Meinungen, Hintergründe und Ambitionen ihrer Mitglieder bleibt so einem edlen Ziel verschworen: die »Königliche Kunst« zum Maßstab allen Handelns zu machen.
»Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate Männer geben möchte, welche bürgerliche Hoheit nicht blendet und bürgerliche Geringfügigkeit nicht ekelt; in deren Gesellschaft der Hohe sich gern herabläßt und der Geringe sich dreist erhebet.« (Lessing)
Die Gründer wünschten eine Loge zu schaffen, die mehr leistet, als der Geschichte bloß ehrendes Andenken zu bewahren, sondern tatkräftig das freimaurerische Ideal mit neuem Leben füllt und »freie Männer von gutem Ruf«, reinen Herzens und strebsamen Geistes, in enger Vertrautheit brüderlich zusammenführt.
Als jüngste Loge war die Kurpfalz denn bereits 1991 Gastgeberin des ersten Großlogentages im wiedervereinigten Deutschland, stellte acht Jahre in Folge den Distriktsmeister Baden-Württembergs und wurde zwei Jahre lang vom seinerzeit jüngsten Stuhlmeister Deutschlands geführt. Sie unterhält über auswärtige Brüder sowie durch umfangreiche Reisetätigkeit ihrer Mitglieder diplomatische Beziehungen zu Logen verschiedener Länder, darunter gewachsene Partnerschaften mit Frankreich, England und der Schweiz.
Die Loge ist Mitglied des Distrikts Baden-Württemberg der GROSSLOGE DER ALTEN FREIEN UND ANGENOMMENEN MAURER VON DEUTSCHLAND, die wiederum unter der Obödienz der VEREINIGTEN GROSSLOGEN VON DEUTSCHLAND – BRUDERSCHAFT DER FREIMAURER verfasst ist. Loge, Distrikt und Großloge verfügen jeweils über eigenständige Hierarchien, an deren Spitze respektive Meister vom Stuhl, Distriktsmeister und Großmeister stehen.
Bei ihren jeden Donnerstag Abend unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemäß internem Arbeitskalender stattfindenden Treffen bearbeitet die Loge die drei »blauen«, sogenannten Johannisgrade der Freimaurerei, die durch Tempelarbeiten, Instruktionen und die Anleitung eines Paten über die Jahre als vertiefende Erkenntnisstufen erworben und rituell vermittelt werden. Der Lehrling blickt in sich. Der Geselle blickt um sich. Der Meister blickt über sich.
Der Anspruch, gute Männer besser zu machen, geht dessen eingedenk einher mit einer strengen Prüfung der Suchenden, ernsthafter Arbeit an sich selbst, auf daß man sich – der Allegorie nach – dereinst in den »Tempel der Humanität« einfügen möge, um schließlich wahre Freundschaft unter gleichgesinnten Ungleichen zu stiften. Die Vielfalt der Meinungen, Hintergründe und Ambitionen ihrer Mitglieder bleibt so einem edlen Ziel verschworen: die »Königliche Kunst« zum Maßstab allen Handelns zu machen.
»Recht sehr zu wünschen, daß es in jedem Staate Männer geben möchte, welche bürgerliche Hoheit nicht blendet und bürgerliche Geringfügigkeit nicht ekelt; in deren Gesellschaft der Hohe sich gern herabläßt und der Geringe sich dreist erhebet.« (Lessing)